Das klassische Gartenhaus aus dem Baumarkt hat einen kurzen Lebenslauf. Nach drei Jahren zieht das Dach Wasser, nach fünf ist die Bodenplatte weich, und aufbrechen lässt es sich mit einem Schraubenzieher. Für Rasenmäher, Motorrad und Winterreifen ist das eine ungemütliche Kombination.

Ein Lagercontainer ist die deutlich robustere Antwort auf dieselbe Frage. Er ist dicht, abschließbar und hält Jahrzehnte. Zwei Punkte sollten Sie allerdings vorher klären: wie er aussieht und ob er dort stehen darf.

Was im Garten typischerweise hineinkommt

Ein 3 × 2 m großer Container mit 6 m² fasst mehr, als man vermutet. Für die meisten Hausgärten ist das der Einstieg, größer wird es, sobald ein Fahrzeug dazukommt.

  • Rasenmäher, Vertikutierer, Heckenschere, Gartengeräte an der Wand.
  • Fahrräder, hängend oder in einer Halterung, dazu Anhängerreifen.
  • Motorrad oder Roller über den Winter, trocken und aus dem Blick.
  • Winterreifen, Gartenmöbel, Sonnenschirme, Poolzubehör.
  • Werkbank und Werkzeug, wenn kein Keller da ist.

Für Motorrad plus Werkbank rechnen Sie mit 4 × 2 m, für Gartengeräte und Möbel gemeinsam eher mit 5 × 2,5 m. Weil wir auf den Zentimeter fertigen, richtet sich die Größe nach Ihrem Platz, nicht nach dem Katalog.

Optik: der Punkt, an dem die meisten zögern

Der Vorbehalt gegen einen Container im Garten ist fast immer ästhetisch, nicht funktional. Er lässt sich weitgehend auflösen, weil ein neu gefertigter Lagercontainer nicht wie ein Hafencontainer aussehen muss.

  • Lackierung in jedem RAL-Ton. Anthrazit, Moosgrün oder ein gedecktes Grau verschwinden vor einer Hecke fast vollständig.
  • Glatte Paneelwände statt Wellblech wirken ruhiger und näher am Gerätehaus.
  • Eine vorgesetzte Holzlattung an der Sichtseite macht aus dem Container optisch eine Gartenhütte.
  • Begrünung davor, Rankgitter oder ein schmales Beet nehmen die letzte Härte.

Und ein praktischer Vorteil bleibt in jedem Fall: Wenn Sie umziehen oder umgestalten, fährt der Container mit. Ein gemauertes Gerätehaus tut das nicht.

Gartengeräte und Fahrrad ordentlich verstaut im Lagercontainer

Untergrund: kein Beton nötig

Ein Betonfundament brauchen Sie nicht. Es genügt ein ebener, tragfähiger Untergrund. In Gärten bewährt haben sich vier Punktfundamente an den Ecken, Betonplatten unter den Auflagepunkten oder eine verdichtete Schotterfläche.

Wichtig ist nur, dass der Container waagrecht steht und die Auflagepunkte nicht mit der Zeit einsinken. Bei frisch aufgeschüttetem Boden oder direkt nach starkem Regen sollten Sie mit dem Absetzen warten.

Planen Sie außerdem den Weg des LKW. Für einen kleinen Container reichen rund 3 m Durchfahrtsbreite, aber Äste, Carportdächer und Stromleitungen über der Einfahrt werden regelmäßig übersehen.

Darf der Container einfach dort stehen?

Das entscheidet die Bauordnung Ihres Bundeslandes, und die neun Bauordnungen unterscheiden sich deutlich. Maßgeblich sind Größe, Nutzung und Aufstelldauer, nicht die Tatsache, dass sich der Container theoretisch bewegen ließe.

Die gute Nachricht: Ein reines Gerätelager ohne Aufenthaltsraum wird in der Regel milder behandelt als jeder Container, in dem Menschen sitzen. Unterhalb bestimmter Grundflächen sind Nebengebäude vielerorts nur anzeigepflichtig. Wo genau die Grenzen liegen und welche Abstände zur Grundgrenze gelten, sagt Ihnen die Baubehörde Ihrer Gemeinde. Diese eine Frage vorab erspart im Zweifel viel Ärger.

Dämmen oder nicht?

Für Rasenmäher, Reifen und Gartenmöbel genügt die verzinkte Ausführung. Sobald aber Elektronik, Farben, Polstermöbel oder ein Motorrad überwintern sollen, lohnt die Dämmung.

Der Grund ist Kondenswasser. Ungedämmter Stahl kühlt nachts schneller aus als die Luft im Inneren, die Feuchtigkeit schlägt sich an der Decke nieder und tropft nach unten. Für Werkzeug ist das ärgerlich, für Chromteile und Polster ist es teuer. Eine Grundbelüftung gehört in beiden Fällen dazu.

EKOBOX Österreich

Wie viel Platz haben Sie im Garten?

Schicken Sie uns die Maße und ein Foto der Zufahrt. Größe, Farbe und Preis bekommen Sie innerhalb von 24 Stunden.

Angebot in 24 Stunden anfordern